Reprographie bei Elopak: Verpackung als Statement – von der Idee zum Druck
Elopaks Repro-Team macht aus Kunden-Designs druckreife Verpackungen – mit einem feinen Gespür für maximale Kreativität im Rahmen des technisch Machbaren.
Wenn die Flüssigkeitskartons unserer Kunden Verbrauchern im Supermarkt ins Auge fallen, liegen zahlreiche Etappen in Produktion und Logistik bereits hinter ihnen. Dazu gehört auch die Reprographie – ein Prozess, den alle Designs vor ihrem Druck bei Elopak durchlaufen. Ein spezialisiertes Team sorgt dafür, dass Verpackungsideen realisiert werden können, ohne Kompromisse bei Qualität, Markenidentität oder Umweltstandards einzugehen.
Wie Elopaks Repro-Abteilung arbeitet
Der Reprographieprozess bei Elopak bezeichnet alle Arbeitsschritte, die es braucht, um aus einem grafischen Design für einen Flüssigkeitskarton ein druckbares Format zu machen. Dazu gehören beispielsweise Farbseparation, Bildoptimierung, Layoutprüfung, technische Spezifikationen und das Zusammenspiel mit den Druckmaschinen. Die Repro-Abteilung von Elopak sorgt dafür, dass ein visuelles Konzept nicht nur gut aussieht, sondern auch zuverlässig und kosteneffizient auf die Kartonverpackung übertragen werden kann.

Caldow arbeitet seit über drei Jahrzehnten bei Elopak und kennt jedes Design-Experiment und jede technische Hürde. Was ihn motiviert? Die Vielfalt, die tägliche Herausforderung und das Lächeln, wenn am Ende alles passt: „Am zufriedensten bin ich, wenn wir gemeinsam mit den Kunden ein Design erschaffen, dass sowohl ihre ästhetischen Wünsche als auch die Anforderungen unserer Produktionsprozesse erfüllt.“
Repro ist mehr als Druckvorbereitung
Reprographie ist aber nicht nur Technik, sondern auch viel Kommunikation. Besonders am Anfang einer Kundenbeziehung gilt es manchmal, Herausforderungen zu überwinden. Beispielsweise, wenn Unternehmen ihre Designs einreichen, ohne die exakten Anforderungen der Produktionsprozesse zu kennen. Das kann zu Verzögerungen oder teuren Nachbearbeitungen führen. Deshalb muss Elopak sein Repro-Team schon in der frühen Entwurfsphase aktiv einbinden. Das proaktive Vorgehen schafft von Beginn an Klarheit und spart langfristig Ressourcen.

Um Kunden den Zugang zum Reproprozess zu erleichtern, stellt Elopak mit dem Online Design Guide eine umfassende Online-Ressource zur Verfügung. Der Design Guide erklärt Schritt für Schritt die gestalterischen und technischen Anforderungen – ob zu Layouts, Farben und Mindestgrößen für Texte und Linien oder zu Bildauflösungen und Dateiformate. Interessierte können sich darüber hinaus Mockups, Checklisten und Vorlagen zur sicheren Einhaltung der Produktionsvorgaben herunterladen. Der Vorteil liegt auf der Hand: korrekt vorbereitete Dateien erleichtern den Designprozess, vermeiden Produktionsfehler und ermöglichen hochwertige, marktfähige Verpackungen.
Elopak Online Design-Guide
Zusammenarbeit über Grenzen hinweg
Willie Caldow und sein Team sind international aufgestellt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sitzen an Standorten in Serbien, den Niederlanden, der Ukraine und Kanada. Bei der Arbeit greifen sie auf ein gemeinsam genutztes System zu: PakTrack. Dieses Tool ist weit mehr als ein Projektmanagementsystem. Es ist der „Klebstoff“, wie Caldow es nennt, der das Team verbindet.
Tägliche Dashboard-Meetings und regelmäßige teamübergreifende Abstimmungen sind dabei selbstverständlich. Sie sichern nicht nur die Qualität der Ergebnisse, sondern auch einen stetigen Wissenstransfer innerhalb des grenzübergreifend aufgestellten Teams. „Zum Repro-Team gehört außerdem noch die Abteilung „Systems and Methods“ im dänischen Aarhus, deren drei Mitarbeiter die Verbindung zur unternehmensweiten IT darstellen. Im Schnitt bearbeiten wir jedes Jahr rund 7.500 Design-Projekte. Dabei kann es sich um große Designprojekte für ganze Produktlinien oder auch um kleine Druckänderungen wie einen kurzen Verpackungstext handeln“, erzählt Willie Caldow.
Nachhaltigkeit beginnt beim Design
Wie nachhaltig ein Flüssigkeitskarton ist, wird unter anderem auch von der Qualität der Reprographie beeinflusst: Druckoptimierte Designs und optimal ineinandergreifende Arbeitsprozesse sorgen dafür, dass weniger Fehldrucke entstehen und Maschinen effizienter arbeiten. Damit zahlen die Druckvorbereitungsprozesse auch auf Elopaks konzernweite Nachhaltigkeitsstrategie „Repackaging Tomorrow“ ein.
EloChrome – ein eigenes Farbuniversum
Eine Besonderheit ist, dass Elopak mit einem eigenen Farbsystem arbeitet – EloChrome. Die vier Basisfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz werden dabei um fünf Sonderfarben ergänzt: EloViolet, EloOrange, EloGrey, EloGreen sowie Opaque-White (nur beim Natural Brown Board).

Die Mischfarben, die mit EloChrome erzeugt werden, wirken klarer, leuchtender und kräftiger als andere Varianten. So lassen sich visuell deutlich bessere Bilder realisieren als im Standard CMYK. Willie Caldows Repro-Abteilung sorgt dafür, dass eingereichte Dateien exakt in diese Farbpalette umgewandelt werden – ganz gleich, ob sie ursprünglich in den Farbsystemen CMYK oder Pantone erstellt wurden.

Unterschiedliche Kulturen, andere Vorlieben
Je nach Region unterscheiden sich die Designvorlieben der Unternehmen deutlich, das erlebt das Repro-Team tagtäglich. Skandinavische Kunden bevorzugen eher eine minimalistische, reduzierte Gestaltung. In süd- und osteuropäischen Märkten dagegen darf es gerne etwas „belebter“ sein. Willie Caldow und sein Team haben ein feines Gespür dafür entwickelt, für welches Land ein Design gedacht ist. Caldow schmunzelt: „Ich glaube, die meisten in unserem Team könnten allein anhand des Designs erkennen, für welchen Markt es bestimmt ist – ohne ein Wort auf der Verpackung lesen zu müssen.“ Diese kulturellen Unterschiede machen die Arbeit spannend und stellen hohe Anforderungen an die Reprographie, sie muss flexibel, sensibel und technisch versiert sein. Und sie muss vermitteln: zwischen kreativer Vision und maschineller Realität.
Entdecken Sie die Kundendesign-Favoriten der letzten Jahre des Elopak Reprographie Teams
Fazit
Reprographie bei Elopak ist weit mehr als eine technische Stufe im Verpackungsprozess. Sie ist die Interpretation zwischen Design und Druckmaschine, Partnerin des Marketings, Garant für gleichbleibende Qualität und ein stiller Motor für Nachhaltigkeit. Dass all das funktioniert, ist vor allem dem Repro-Team rund um Willie Caldow zu verdanken, das international vernetzt arbeitet, aber ein gemeinsames Ziel verfolgt: Marken in Szene zu setzen – sichtbar, hochwertig und verantwortungsvoll.
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Neu im Regal
Frische neu verpackt: Trewithen Cream im Pure‑Pak®‑Karton
Ehrmann Cornish Dairy, Heimat der Marke Trewithen, stellt drei seiner Frischrahmprodukte von HDPE‑Kunststoffflaschen auf Pure‑Pak®‑Kartons von Elopak um. In Zusammenarbeit mit Elopak wurde am Standort im Glynn Valley eine neue Abfüllanlage installiert – Teil einer umfassenden Investition nach der Übernahme durch die Ehrmann Group.
Ab diesem Herbst sind Cornish Schlagsahne, Doppelrahm und Buttermilch in 300‑, 500‑ und 1000‑ml‑Kartons erhältlich. Mit dem Umstieg reduziert Trewithen den Einsatz von Kunststoff, vereinfacht die Logistik und bietet dem Handel eine nachhaltige, regalfertige Alternative. Der Wechsel markiert zugleich einen wichtigen Schritt für die traditionsreiche Marke und hat bereits zur nationalen Listung bei Tesco in Großbritannien geführt.
Reines Wasser neu verpackt: JÄÄDE im Pure‑Pak®‑Karton
Das finnische Unternehmen H2O4U bringt mit JÄÄDE eines der reinsten Wässer der Welt erstmals in faserbasierten Kartons von Elopak auf den Markt. Abgefüllt wird das natürlich gefilterte Mineralwasser in der Produktionsstätte in Lahti, Finnland, wo es aus tiefen Gletscherformationen stammt, die vor rund 10.000 Jahren entstanden sind.
Die Produkte sind in 330‑ml‑ und 500‑ml‑Mini‑Pure‑Pak®‑Kartons erhältlich. Mit der Einführung der Kartonverpackung setzt H2O4U auf eine nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Kunststoffverpackungen und unterstreicht sein Ziel, sauberes und sicheres Trinkwasser möglichst ressourcenschonend bereitzustellen – bei gleichzeitig hoher Sichtbarkeit im Regal.
Reinigung neu verpackt: Jif im D-PAK™ Karton
Elopaks D-PAK™ Karton ersetzt in Norwegen jetzt die Kunststoffflaschen der Jif-Haushaltsreiniger. Die Produkte sind nun in 750-ml- und 1500-ml-Kartons erhältlich. Dazu gehört auch Jif Krystal Grønnsåpe, ein Boden- und Oberflächenreiniger aus reinen Holzölen. Mit dem Umstieg reduziert der Hersteller Orkla Home & Personal Care den Plastikverbrauch. Gleichzeitig wird die Logistik einfacher und bietet Händlern eine nachhaltige, regalfertige Alternative.
Nachhaltiges Refill: Handseife im D-PAK™ Karton
Orkla Home & Personal Care verwendet in Finnland erstmals den 750-ml-D-PAK™ Karton von Elopak für Handseifen-Refills der Marke Lumme. Der Karton ist eine umweltfreundliche Alternative zu den bisherigen Kunststoff-Refills. Gleichzeitig bietet er ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein Nachfüllpack reicht für anderthalb Flaschen Handseife in den Duftvarianten „Forest“ und „Apple Blossom“.








